Putz für feuchte Wände

Zuerst die Ursache der Feuchtigkeit beseitigen!


Unsere Kunden fragen immer wieder welsches geeignete Putzsystem nach den Trockenlegungsarbeiten verwendet werden sollte. Die Antwort ist in den meisten Fällen verschieden, da sich Wahl des Putzes nach den Gegebenheiten vor Ort richtet.

Unser Rat: Kein Gipsputz verwenden!

Gipsputz ist zwar schnell und leicht verarbeitet, ist aber hykroskopisch und zieht die Feuchtigkeit selbst aus der Raumluft an und bindet sie! Dies kann dazu führen daß der Putz bei zu hoher Luftfeuchtigkeit dunkle Flecken aufweißt und sich schlimmstenfalls Schimmel bilden kann. Gipshaltige Putze sind nicht zu empfehlen.

Im Sockelbereich (Außen) Zementputze verwenden

Vernünftigerweise sollte man in Außenbereichen einen sogenannten „Sockelputz“ verwenden der aus der „Mörtelgruppe III“ ist. Diese Putze sind aus Zement und machen den Putz durch seine Eigenschaften komplett Dicht. So kann kein Wasser mehr eindringen.

Zusätzlich ist bei Straßen oder Gehwegen direkt am Gebäude ein reiner Zementputz im Sockelbereich zu empfehlen. Das eingesetzte Streugut (was aus Salz besteht) wird im Winter zur Belastung für jeden Kalk-Zementputz und kann zu häßlichen Verfärbungen und Salzausblühungen führen.

Kalk-Zementputze – Mörtelgruppe II

Kalk-Zementputze werden in Innenbereichen oder als Fassadenputz verwendet die keiner lang andauernden Feuchtigkeit ausgesetzt sein sollten. Diese Putze ziehen sonnst die Feuchtigkeit durch die Kapillaren bis zum Mauerwerk, was wiederrum Salzausblühungen zur Folge haben kann und der Putz irgendwann abfällt.

Sanierputze

Sanierputze sind Kalk-Zementputze mit chemischen Zuschlägen, die durch ihre Eigenschaften Feuchtigkeit und Mauersalze bis zu einem gewissen Sättigungsgrad aufnehmen und wieder abgeben können.

Diese Putze sind meist sehr Preisintensiv. Sanierputze sind ab einem gewissen Grad von zu hoher Umgebungsfeuchtigkeit ungeeignet. Wenn sie komplett gesättigt sind und die Feuchtigkeit nicht mehr schnell genug abgeben können, fällt der Sanierputz meistens ab. 

WICHTIG: Vorher die Ursache der Feuchtigkeit beseitigen!

Unser Rat: Der beste Putz wird nicht halten, wenn im Vorfeld die Ursachen der nassen Wände nicht beseitigt wurde!

Lassen Sie sich vorher von uns beraten und vereinbaren Sie einen kostenfreien Besichtigungstermin!

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